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Straße ist auch Wohnraum: so können wir Kiezmüll vermeiden

In der Dezemberausgabe der Donauwelle berichtet der Verein a tip: tap über den World Cleanup Day und stellt weitere Ideen und Initiativen vor, wie wir der Kiezvermüllung alle gemeinsam entgegenwirken können.

World Cleanup Day im Donaukiez

von a tip: tap e.V. — Am 19. September 2020 war World Cleanup Day (dt. Weltaufräumtag). Ein guter Anlass, um im buchstäblichen Sinn vor der eigenen Haustür zu kehren. Das dachten sich auch die Vereine a tip: tap, Yeşil Çember, Surfrider Foundation und Schillerwerkstatt. Sie luden die Nachbarschaft und ihre ehrenamtlichen Mitglieder dazu ein, gemeinsam die Donaustraße vom Müll zu befreien. Dabei entstand ein riesiger Müllhaufen, der am nächsten Tag von der Berliner Stadtreinigung abgeholt wurde.

Die Schillerwerkstatt bot vor dem QM in der Donaustraße einen Workshop an, um Plakate aus gesammeltem Plastik- und Papiermüll zu basteln. Für die Ehrenamtlichen von a tip: tap war klar, was auf ihren Plakaten stehen soll. Der Verein setzt sich mit seinem neuen Projekt „Wasserkiez Neukölln” dafür ein, dass im Donaukiez mehr Leitungswasser getrunken wird. Auf dem Plakat stand in bunten Buchstaben „Leitungswasser ist krasser!”.

Was ist ein Cleanup?
Bei einem Cleanup kommen Menschen zusammen und säubern ihre Umgebung. Manchmal heißen diese Aktionen auch Kiezputz. Einen Cleanup kann jede*r organisieren. Im Donaukiez laden verschiedene Vereine und Aktive unregelmäßig dazu ein, die Straßen sauber zu machen. Die Berliner Stadtreinigung unterstützt solche Aktionen mit Müllsäcken, Holzzangen zum Müll aufsammeln und Warnwesten, damit alle Teilnehmenden gut sichtbar sind. Der gesammelte Müll wird kostenlos abgeholt.

mehr Infos: www.kehrenbuerger.de

So kannst du Müll vermeiden

Hallo Leitungswasser! Anstatt Wasser zu kaufen, kannst du einfach das Leitungswasser aus dem Hahn trinken und in eine wiederverwendbare Trinkflasche abfüllen.

Tschüß To Go Becher! Wenn es der schnelle Kaffee to go
sein soll, dann am besten im eigenen Mehrwegbecher oder im Pfandbecher, den viele Cafés inzwischen für ihre Kunden anbieten.

Adios Plastiktüte! Obst und Gemüse lassen sich in mitgebrachte Beutel und Taschen einpacken.

Pa pa Alufolie! Das Pausenbrot kann in der Brotdose verstaut oder mit einem Bienenwachstuch umwickelt werden. Damit lassen sich auch Schüsseln oder Teller im Kühlschrank wunderbar abdecken.

Doviđenja Sperrmüll! Alte Möbel zum Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung in die Gradestraße bringen – bis zu 3m³ sind kostenlos. Hier die Öffnungszeiten.

Marhaba Wiederverwendung! Gebrauchte Sachen auf dem Flohmarkt oder im Trödelladen kaufen und in der Nachbarschaft tauschen.

 

Du hast weitere Tipps oder möchtest dich im Kiez engagieren?
 
Der Wasserkiez freut sich über Menschen, die mitmachen wollen. Schreibe eine e-Mail an signe@atiptap.org.
 
Oder teile deine Ideen und Vorschläge mit der Nachbarschaft: am Donaueck, in der Donaustraße 7!  

 

 

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