Donauwelle 12, Kiezredaktion der Donauwelle
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Stimmen aus dem Donaukiez

Auf der Spielstraße haben wir Nachbar*innen gefragt, was Spielen für sie bedeutet, was sie gerne spielen, und wie es um die Spielorte im Kiez steht.

gesammelt von Yael Parish und Stefanie Battisti

Unsere Straßen sind schon etwas kinder- und älterenfeindlich. Es gibt genug Plätze, die freistehen. Ein Jugendbauspielplatz zum Beispiel wäre toll, wo sich auch Jugendliche treffen können.

Ali

In unserem Kiez gibt es leider wenige Spielplätze. Wir haben bei uns einen großen Innenhof mit Sandflächen. Da würde ich gerne was machen, das sollte man ausnutzen. Früher haben wir immer draußen gespielt, jetzt spielen die Kinder fast immer drinnen. 

Fatme

Ich finde es so wichtig, dass man immer noch miteinander und live spielt. Auf der Spielstraße zum Beispiel können wir alle gemeinsam spielen, auch Erwachsene. So treffen sich Leute, die sich vorher gar nicht kannten. 

Julie

Wir spielen natürlich, weil’s Spaß macht. Ich glaube, Erwachsene spielen, um wieder Kind zu werden. Ich mache gerne Sport und spiele ein bisschen Computerspiele. Auf den Spielplätzen spiele ich auch mal selber mit. Ansonsten schaue ich, dass die Kids nicht weglaufen. 

Mathieu

Sarah: Ich mag Verstecken.
David: Ich mag Fangen.
Doina: Ich spiele gerne Feuer-Wasser in der Turnhalle oder Modeling mit Puppen.
Sarah: Als Familie spielen wir zwar nichts, aber wir singen und zeichnen auch mal gemeinsam.

Sarah, David (nicht auf dem Foto), Dibora und Doina

Lukas: Spielen ist auf jeden Fall eine gute Art, die Welt und unsere Fähigkeiten zu erkunden.

Teresa: …und verschiedene Blickwinkel auszuprobieren. Es wäre super, wenn es öfters eine Spielstraße geben würde, was mit einem Kiezblock natürlich einfacher wäre. 

Teresa und Lukas mit Kamil


Dieser Beitrag erschien am 16. Dezember in der Print-Ausgabe der Donauwelle 12/2025. Die Donauwelle wird im Rahmen des Projektes „Wir sind der Donaukiez“ erstellt. Dieses Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

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